📊 PropFirm-Test
Steuern · 28. Mai 2026 · 8 Min

Prop-Firm Steuern in Deutschland 2026 – Was du ans Finanzamt melden musst

Profits aus FTMO, MyFundedFX & Co. richtig versteuern. Gewerbe oder selbstständig? Welche Belege brauchst du?

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Steuerliche Einordnung von Prop-Firm-Einkünften

Profits aus Prop-Firm-Challenges werden in Deutschland als Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit (§ 18 EStG) oder als Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG) eingeordnet — je nach Ausgestaltung der Tätigkeit. Die meisten Trader fallen in die selbstständige Kategorie, solange sie ohne Mitarbeiter und ohne festes Büro handeln.

Welche Belege brauchst du?

  • Bank-/Krypto-Eingänge der Payouts (Kontoauszüge)
  • Rechnungen für Challenge-Fees (sind Betriebsausgaben!)
  • VPS-Kosten, TradingView-Abo, Hardware
  • Internet anteilig

Gewerbeschein nötig?

Bei nachhaltigen Gewinnen über etwa €2.000 pro Jahr und regelmäßiger Tätigkeit ist ein Gewerbeschein meist Pflicht. Vorteil: Du kannst Betriebsausgaben absetzen und VAT-pflichtig werden. Nachteil: IHK-Beitrag, Gewerbesteuer ab €24.500 Gewinn.

Krypto-Payouts versteuern

Wenn du in USDT/BTC ausgezahlt wirst, gilt der EUR-Gegenwert zum Zeitpunkt des Eingangs als steuerpflichtiger Betrag. Verkauft du die Krypto später mit Gewinn/Verlust, kommt ggf. die 1-Jahres-Regel des § 23 EStG dazu.

Steuerberater empfohlen

Eine Erstberatung kostet €100-200 und kann sich locker mehrfach bezahlt machen. Achte auf Berater mit Trader-Erfahrung.

Fazit

Prop-Firm-Profits sind steuerpflichtig — aber durch korrekte Buchführung und Betriebsausgaben-Absetzung kann die effektive Steuerlast deutlich reduziert werden. Ein Gewerbeschein ist ab ~€2k Jahresumsatz Pflicht.

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